«Als Christ soll gelten,
wer sich dafür hält.»

«Ich finde die mir
entsprechende Freiheit
im Reformiertsein.»

«Ich bin reformiert,
weil es immer schon
so war.»

«Engstirnigkeit ist mir
zutiefst zuwider – nicht
nur in der Kirche.»

«Einstehen für das,
was berührt, und gegen
das, was erschüttert.

«Mir gefällt, dass bei
den Reformierten
auch mein Verstand
gefragt ist.»

«Reformiertsein heisst
menschenliebend
sein: zu meinem
nächsten und zu mir
selbst.»

«Die Kirche hat es
leider nie geschafft,
mich für ihre Angebote
zu faszinieren.»

«Die reformierte
Kirchgemeinde wurde
meine neue Heimat.»

«Die Bibel ist
kein weltfremdes
Buch, sondern
brandaktuell.»

«Wäre mein Leben,
wenn ich katholisch
aufgewachsen wäre,
anders geworden?»

«Das Gebet, das ich
in der Sonntagsschule
lernte, bete ich
noch heute vor dem
Einschlafen.»

Max U. Balsiger ist überzeugt, dass sich der Wert des Glaubens in der Lebensgestaltung erweist.

«Ich gehöre gerne zur ‹reformierten› Landeskirche, weil diese ihren Mitgliedern Bekenntnisfreiheit gewährt – was nicht zu verwechseln ist mit Bekenntnislosigkeit. Seit hundert Jahren ringen die Kirchenleitungen in aller Welt um einen für alle Christen gemeinsamen, verpflichtenden Wortlaut eines Glaubensbekenntnisses – ohne Erfolg. Unsere reformierten Kirchen verzichten auf die Fixierung eines ein für alle Mal ‹rechten› Glaubens und überlassen ihren Mitgliedern den Ausdruck ihres persönlichen Glaubens. Der Wert des Glaubens erweist sich nicht im Nachsagen von Wörtern, aber auch nicht in kollektiven ‹Stellungnahmen› von Kirchenbehörden, sondern in der Lebenshaltung und Lebensgestaltung mündiger Menschen. Darum gilt für uns das Wort von Karl Jaspers: ‹In der Welt soll als Christ gelten, wer sich dafür hält›.»

MAX U. BALSIGER

Max U. Balsiger, 1926

war Pfarrer in Köniz, Mitredaktor des «Schweizerischen Reformierten Volksblatts» und Mitarbeiter des «Bund». Er lebt in Meikirch.

Impressum | © Copyright 2012 - 2015 by reformiert. Alle Rechte vorbehalten. | Programming by gutknecht-informatik.com GmbH